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von Redaktion

Unternehmenskultur

Dokumentenkontrolle
Dokumententyp: Führungsprozess
Dokumentennummer: P-M-1
Prozesseigner: Mpruefling
Geschäftsbereich:
Betroffene Rollen:
Arbeitsanweisungen:
Gültigkeit: Noch nicht gültig
Normen:
ISO9001:2015 (8.2 Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen)
Auditdatum:
Freigabe: nicht freigegeben
Seitenstatus: Erstentwurf


Ziel und Zweck der Prozessbeschreibung

Ziel dieses Prozesses sind Aufbau, Pflege und Weiterentwicklung einer Unternehmenskultur, die mit den strategischen Zielen, Werten und dem Selbstverständnis der Organisation im Einklang stehen.

Zweck:

  • Förderung von Identifikation, Motivation und Zusammenhalt der Mitarbeitenden
  • Schaffung eines positiven Arbeitsumfelds, das Leistung, Vertrauen und Innovation begünstigt
  • Sicherstellung von konsistentem Verhalten und Entscheidungsfindung im Sinne der Unternehmenswerte
  • Unterstützung bei Change-Prozessen, Führungskräfteentwicklung und Employer Branding

Prozessschritte

Schritt Beschreibung
1. Analyse der bestehenden Kultur Erhebung durch Interviews, Umfragen, Workshops oder Kulturdiagnosen.
2. Definition der Zielkultur Festlegung von Leitwerten, Verhaltensprinzipien und kulturellen Zielbildern.
3. Kommunikation und Verankerung Vermittlung der Kultur über interne Kommunikation, Führungskräfte, Onboarding etc.
4. Integration in HR-Prozesse Verknüpfung mit Recruiting, Leistungsbeurteilung, Feedbacksystemen und Weiterbildung.
5. Vorleben durch Führungskräfte Führungskräfte als Kulturträger – Training, Coaching und Vorbildfunktion.
6. Kulturfördernde Maßnahmen Rituale, Events, Storytelling, Anerkennungssysteme, interne Plattformen.
7. Monitoring und Feedback Regelmäßige Kulturmessung, z. B. über Pulse Surveys, Kulturbarometer oder Retrospektiven.
8. Anpassung und Weiterentwicklung Iterative Anpassung der Kulturmaßnahmen basierend auf Feedback und Unternehmensentwicklung.

Leistungsindikatoren

  • Mitarbeiterzufriedenheit (z. B. über eNPS oder Engagement Scores)
  • Fluktuationsrate und Gründe für Kündigungen
  • Kultur-Fit bei Neueinstellungen
  • Feedbackquote und Beteiligung an Kulturmaßnahmen
  • Wahrnehmung der Unternehmenswerte (z. B. in internen Umfragen)
  • Führungskräfte-Commitment zur Kulturentwicklung

Risiken

  • Kulturwidersprüche zwischen kommunizierten Werten und gelebter Realität
  • Top-down-Ansatz ohne Beteiligung → geringe Akzeptanz
  • Unklare oder zu abstrakte Werte → fehlende Orientierung
  • Führungskräfte, die Kultur nicht vorleben → Vertrauensverlust
  • Fehlende Integration in Prozesse → Kultur bleibt „nice to have“
  • Ignorieren von Subkulturen → Fragmentierung und Konflikte