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von Redaktion

Patente-Einspruchsverfahren

Dokumentenkontrolle
Dokumententyp: Kernprozess
Dokumentennummer: P-SP-1
Prozesseigner: Mpruefling
Geschäftsbereich:
Betroffene Rollen:
Arbeitsanweisungen:
Gültigkeit: Noch nicht gültig
Normen:
ISO9001:2015 (8.2 Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen)
Auditdatum:
Freigabe: nicht freigegeben
Seitenstatus: Erstentwurf


Ziel und Zweck der Prozessbeschreibung

Ziel dieses Prozesses ist die Sicherstellung eines strukturierten, rechtskonformen und effizienten Ablaufs bei der Vorbereitung und Einreichung von Patentanmeldungen.

Zweck:

  • Einheitliche Vorgehensweise bei der Bearbeitung von Patentvoranfragen.
  • Minimierung von Fehlern und Risiken im Vorfeld der Patentanmeldung.
  • Optimierung der Mandantenberatung und Dokumentation.
  • Erhöhung der Erfolgsquote bei Patentanmeldungen.

Prozessschritte

Schritt Beschreibung
1. Mandantenanfrage Erste Kontaktaufnahme durch den Mandanten mit einer Idee oder Erfindung.
2. Erstberatung Prüfung der Schutzfähigkeit, Erläuterung des Patentprozesses, Klärung von Erwartungen.
3. Recherchephase Durchführung einer Stand-der-Technik-Recherche (Patentrecherche, Literatur, Marktanalyse).
4. Bewertung der Patentfähigkeit Juristische und technische Einschätzung der Erfolgsaussichten.
5. Strategische Beratung Entscheidung über Patent, Gebrauchsmuster oder andere Schutzrechte.
6. Entwurf der Patentanmeldung Erstellung der technischen Beschreibung, Ansprüche und Zeichnungen.
7. Abstimmung mit Mandanten Rücksprache zur finalen Version, Klärung offener Punkte.
8. Einreichung beim Patentamt Formale Einreichung der Anmeldung, ggf. Prioritätsanmeldung.
9. Dokumentation und Archivierung Ablage aller relevanten Unterlagen im Kanzleisystem.
10. Nachverfolgung Fristenkontrolle, Kommunikation mit dem Patentamt, Vorbereitung auf Prüfungsverfahren.

Leistungsindikatoren

  • Durchlaufzeit vom Erstkontakt bis zur Einreichung (in Tagen)
  • Anzahl erfolgreich eingereichter Patentanmeldungen pro Quartal
  • Quote positiver Rückmeldungen vom Patentamt (z. B. ohne Beanstandung)
  • Mandantenzufriedenheit (z. B. über Feedbackformulare)
  • Fehlerquote bei formalen Einreichungen (z. B. Rückläufer wegen Formfehlern)

Risiken

  • Unzureichende Recherche → Risiko der Ablehnung durch bestehende Schutzrechte.
  • Fehlende oder unklare Kommunikation mit Mandanten → Missverständnisse über Schutzumfang.
  • Formale Fehler bei der Einreichung → Verzögerungen oder Ablehnung.
  • Fristversäumnisse → Verlust von Prioritätsrechten oder Schutzmöglichkeiten.
  • Technische Beschreibung ungenau oder lückenhaft → Schwächung des Schutzumfangs.